Mittwoch, 30. Mai 2012

Gefüllte & gegrillte Mini-Paprika

Auch wenn das Wetter heute nicht unbedingt zum fröhlich geselligen Grillen einlädt – stecken wir natürlich schon tief drin in der Grillsaison. Und genau deshalb gibt’s heute mal gefüllte & gegrillte Mini-Paprika:

Die Paprikaschoten waschen und halbieren und/oder den Deckel abschneiden. Und befüllen. Meine Füllung bestand aus Tomate, Schafskäse, kleingehackten schwarzen Oliven, etwas Knoblauch, frischem Basilikum, ein wenig Olivenöl, Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Zucker. Das kann man aber natürlich nach Belieben und je nachdem was der Kühlschrank grad so hergibt vor sich hin variieren....




Donnerstag, 24. Mai 2012

Besser essen mit Martha

Jeder - oder zumindest die allermeisten von uns - haben sich bestimmt schoneinmal über Mensa- und/oder Kantinenessen beschwert. Es ist labbrig, zerkocht, gestreckt, fettig oder aber völlig langweilig. Aber vertraut mir, sobald ihr euch den Blog von Martha angesehen habt, verblassen all eure bösen Erinnerungen.

Martha ist neun Jahre alt und geht in der schottischen Stadt Payne zur Schule. Das dortige Kantinenessen empfand sie als eine Frechheit, nahm Anfang Mai kurzerhand eine Kamera mit in die Schule und verbloggte die Bilder. Seitdem haben weit über eine Millionen Menschen ihren Blog besucht. Sie bekommt täglich viele Zuschriften und Kantinen-Bilder aus aller Welt zugeschickt (der Kontrast ist sehr aussagekräftig). Selbst Starkoch Jamie Oliver hat sich mittlerweile eingeschaltet. Und siehe da: Ihr Engagement zeigt bereits erste Erfolge! Laut eines Berichtes des Sterns kann Martha als Erfolg verbuchen: "Wir dürfen jetzt so viel Salat, Obst und Brot essen, wie wir wollen. Ich bin richtig glücklich darüber, dass wir alle jetzt gesünder essen können"

Schneller Spargelsalat

An hitzigen Sommertagen hat wohl keiner Lust lange und mit allerhand Schischi bschäftigt in der Küche rumzudoktoren, sondern schnelle frische Sachen müssen auf den Teller. Und das pronto! Daher gab’s bei mir gestern einen Spargelsalat. Und der ging so:

Ihr braucht:
Grünen Spargel
Salat (bei mir ganz normaler Blattsalat)
Tomate
Champignons
Knoblauch
Zitrone
Honig
Olivenöl
Balsamicoessig
Parmesan
Salz, Pfeffer
dazu noch etwas Brot

Den Spargel waschen, von den holzigen Enden befreien und in Stücke schneiden. Dann dünstet ihr ihn in einer Pfanne mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und wer mag etwas Knoblauch. Währenddessen könnt ihr den Salat, die Tomaten und die Pilze waschen & kleinschneiden. Die Champignons kann man natürlich auch in der Pfanne mitgaren, aber ich mag sie ganz gerne auch mal roh und hab das daher gelassen.

Wenn der Spargel fertig ist, löscht ihr ihn mit 1-2 Spritzern Zitrone ab und gebt auch noch etwas Honig dazu (ich habe bei 5 Stangen etwa einen Teelöffel verwendet). Dann lasst ihr alles abkühlen und schmeckt euren Spargel/ Dressing mit etwas Balsamicoessig und Salz & Pfeffer ab. Nun gebt ihr ihn über den Rest des Salates und streut noch etwas frisch geriebenen Parmesan drüber.

Ach so, und ich habe, nachdem ich schon mit dem Verspeisen begonnen hatte, noch drei/vier oder auch sieben Oliven drübergestreuselt. Soll ja wichtig sein. Denn ich habe mal irgendwo gelesen, dass die spanische Regierung den Verzehr von sieben Oliven täglich empfiehlt. Ob’s stimmt weiß ich nicht. Aber ich finde das eine durchaus empfehlenswerte Empfehlung.

Und zum Schluss noch ein Bild von meiner neuen alten, sprich neu wiederentdeckten, absurd großen Sonnenbrille und mir. Die ab sofort mein ständiger Begleiter wird. Na ja, zumindest vielleicht. ;)

Und da das Ganze auch noch so wunderbar zu Amikas und Zorras Blogevent - innerliches und äußerliches Abkühlen - passt, reiche ich es mal ein:

Blog-Event LXXVIII - EISgekühlt (Einsendeschluss 15. Juni 2012)

Dienstag, 22. Mai 2012

Der Goldene Windbeutel 2012


Die Organisation Foodwatch kürt auch in diesem Jahr die dreisteste Werbelüge zum „Goldenen Windbeutel“. And the nominees are:



Montag, 21. Mai 2012

(Frankfurter) Grüne Soße

Heute präsentiere ich euch eines meiner absolut liebsten Lieblingsessen: 

Eigentlich heißt es ja „Frankfurter Grüne Soße“, aber ich trau‘ mich net so recht es offen auszusprechen, denn mit meiner doch recht deutlich abgeänderten Variante kann man sich da durchaus Ärger mit den Frankfurtern einhandeln…. ;) Aber ich mag es nunmal ganz genau so und kein bisschen anders:

Ihr braucht (für 2 Personen):
300g Schmand
Pellkartoffeln je nach Hunger
ein Bund Schnittlauch
1/2 – 1 Bund Petersilie
1/2 Kopf Blattsalat
3-4 Eier
Salz, Pfeffer

Zuerst setzt ihr die Kartoffeln auf. Dann kocht ihr die Eier hart und währenddessen könnt ihr schonmal den Schmand in einer Schüssel glatt rühren. Nun die Kräuter waschen, kleinhacken und zum Schmand geben.

Wenn die Eier fertig sind, schält ihr sie, schneidet sie klein und lasst sie etwas abkühlen. In der Zeit könnt ihr den Salat waschen und anschließend richtig gut trocken schleudern, tropfen, schütteln – wie auch immer. Er muss jedenfalls trocken sein, sonst wird die Soße zu flüssig. Dann schneidet ihr ihn klein.

Jetzt könnt ihr die Eier unterrühren und alles schonmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Danach habt ihr vermutlich noch ein wenig Zeit, bis die Kartoffeln fertig sind. Während dieser Zeit empfiehlt es sich die Schüssel mit der Soße nochmal in den Kühlschrank zu stellen, denn es schmeckt einfach am besten, wenn der Kontrast heiß (Kartoffeln) & kalt (grüne Soße) besonders ausgeprägt ist.

Kurz vor dem Servieren rührt ihr dann noch die kleingeschnipselten Salatblätter unter, schmeckt die Soße nochmal final ab und es kann losgehen!

Donnerstag, 17. Mai 2012

Festmahl

Heute ist zwar nicht der erste Feiertag vor dem ich vergessen habe einzukaufen – und wird auch wohl nicht der letzte sein – aber diesmal herrscht eine nahezu historische Ebbe in meinem Kühlschrank. Nun ja. Was soll ich sagen? War halt 'n bisserl stressig die letzten Tage....

Einziger Lichtblick schien da zunächst der Joghurt in der Mitte zu sein. Nur titelte das Mindesthaltbarkeitsdatum unmissverständlich den 19. April (-  immerhin 2012). Aber da ich noch eine, zwar schon leicht angedetschte, Kiwi zu bieten hatte, die sich zusammen mit dem Joghurt echt gut gemacht hätte und immerhin haben wir ja alle kürzlich die Kampagne der Bundesregierung um die Ohren gehauen bekommen, die uns zum weniger Lebensmittel Wegschmeißen anhielt, dachte ich mir.... Tja. Nun ja, nach einem Blick ins Innere des Bechers musste eindeutig festgestellt werden: der ist abgelaufen – und zwar so was von. Die Kiwi habe ich dann pur gefrühstückt – und immerhin gibt es derzeit an der Kaffeefront keinen Mangel. Tag gerettet!

Bleibt allerdings die Frage, was ich heute Abend verspeisen soll? Also: Ich hätte da Haferflocken, Sojasoße, Butter, Gemüsebrühe, diverse Öle & Essigsorten, Jasmin-Reis, Paniermehl, Marmeladen, Mehl, Zucker, Backpulver, Puderzucker, Knoblauch, Gewürze (jede Menge Gewürze), die gängigen getrockneten Kräuter, Kakao, Leinsamen, frische Petersilie, Honig, Lasagneplatten, alle erdenklichen Teesorten und Kaffee. Mhm. Jemand eine Idee? Denn bei aller herbeibemühter Kreativität: Da fällt mir echt nix ein

Da bleibt wohl nur der gute alte Pizzaservice - oder aber ich niste mich einfach irgendwo bei Freunden ein.... :D

Freitag, 11. Mai 2012

Einfach mal..... Braaaatkartoffeln

Da das Wetter ja nun nicht gerade zu leichten Gerichten, wie Sommersalat mit Sommerdressing und Sommerdekoschirmchen inspiriert. Gab’s bei mir zwar heute trotzdem Salat - aber dazu handfeste, ehrliche und selbstverständlich echte Bratkartoffeln.

Außerdem waren von gestern ohnehin noch ein paar Pellkartoffeln übrig. Denn wie ihr ja vermutlich alle wisst, sind die Ladung Ein-Tag-Alte-Kartoffeln das A&O für’s Gelingen derer, bei denen letztendlich das „Brat“ voranstehen soll. Mit frischen oder sogar ungekochten wird das Ganze nüschts. Eine Sache, die ich erst selber feststellen musste, um sie zu glauben. Denn ich dacht mir: Was soll das Tara - ist doch alles nur ein großer Mythos! Tja. Und Fazit: Nee, is' kein Mythos.

Die zweite Sache, die man unbedingt mitbringen muss, ist Geduld. Und da hapert es bei mir regelmäßig etwas, denn Madame Geduld gehört nicht gerade zu meinen Vorzeigeeigenschaften. Und so haben meine Kartoffeln meist zu wenig von dem „Brat“ abbekommen – oder aber zu viel. Denn manchmal wird es mir irgendwann einfach zu doof, die kleinen Diven alle fünf Minuten zu wenden und ich überlasse sie einfach sich selbst. Sie werden schon sehen, was sie davon haben!! Doch diejenige, die dann nix davon hat, bin am Ende immer nur ich.

Aber diesmal sind sie mir - schaut, schaut - erstaunlich gut gelungen:


Dienstag, 1. Mai 2012

Alles in Butter

Im Mittelalter mussten auch die zerbrechliche Güter auf den engen holprigen Straßen über die Alpen transportiert werden: bei dem vielen Geruckel und Gewackel ging das kostbare italienische Glas der Händler nicht gerade selten zu Bruch. 

Doch schließlich hatten die Händler eine rettende Idee: sie übergossen fortan ihre Glaswaren mit warmer flüssiger Butter und warteten anschließend einfach bis diese fest geworden war. Danach konnte die Reise beginnen. Denn nun waren die Waren gut geschützt und „alles in Butter“.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen ersten Mai! :)


Und nun noch Werbung in eigener Sache: diesen Text und viele weitere Anekdoten, Märchen, Zitate und Kuriositäten könnt ihr auch in der iPhone App "Stadtgeflüster" lesen.
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