Mittwoch, 31. Oktober 2012

Pumpktris

*strahl*
Ich will, will, will! Ja echt!
Ich will auch so einen!!
Und…. bis zum nächsten Jahr, hab ich bestimmt auch die Bauanleitung gerafft!
Da sieht man mal wieder: Alles wird gut! Bloß. Wenn doch nur das (->) nicht wäre….


Dienstag, 30. Oktober 2012

Erdnuss-Kokos-Curry

Mein Curry schafft erst jetzt den Weg hierher. Eigentlich gab’s das schon am Wochenende. Aber irgendwie. Ach. Ich weiß auch nicht. Ist halt manchmal so. Kennt ihr ja auch.

Ihr braucht (für 2 Personen):
1 ½ - 2 Tassen Basmatireis
150 ml Kokosmilch
2 EL Erdnussbutter
Ein wenig Zitronengras
2-3 cm Ingwer
2 Knoblauchzehen
Eine kleine Zwiebel
1-2 TL oder auch mehr Currypaste 
(die ohne Garnelen, wenn es vegetarisch sein soll)
Einen Schuss Sojasoße
Wer mag etwas Chili
Salz
etwas Öl
Gemüse (z.B. Paprika, Erben, Zuckerschoten, Zucchini, Chinakohl, Pilze, Karotten, Sojasprossen was ihr halt mögt und gerade da habt)

Den Reis mit etwas Salz aufsetzten. Das Gemüse schnibbeln. Die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Öl glasig dünsten. Das restliche Gemüse hinzugeben. Mit etwas Sojasoße ablöschen. Die Currypaste und den Ingwer hinzugeben. Etwas salzen. Das Zitronengras in grobe Stücke schneiden und mit dem Messerrücken leicht draufdrücken, damit das Aroma besser fließt. Dann ab damit in die Pfanne.

Kurz bevor alles gar ist, die Erdnussbutter reinrühren und die Kokosmilch drübergießen. Aufkochen lassen. Abschmecken. Fertig.

Dienstag, 23. Oktober 2012

CulinARy MiSfiTS – Esst die ganze Ernte

Bei Herrn Gaumenthrill bin ich auf das Projekt gestoßen – und finde, dass es fleißig weiter durch’s Netz gepustet werden muss! Die beiden Initiatorinnen von Culinary Misfits haben es sich zur Aufgabe gemacht, nicht der Norm entsprechendes Gemüse an den Mann und die Frau zu bringen. Denn zu krumme Gurken, wülstige Kartoffeln oder Karotten mit Tentakeln landen bei uns nicht in den Supermärkten, sondern werden bestenfalls noch an Tiere verfüttert, schlimmstenfalls vergammeln sie auf den Feldern! – und das betrifft nicht etwa jedes 100ste Karöttchen, nein, es macht etwa die Hälfte der Ernte aus. D i e  H ä l f t e !!

Unfassbar! Wir schmeißen so viel leck’res Zeug weg, weil es nicht dem (offenbar gar nicht so) gewöhnlichem Design entspricht. Culinary Misfits sammelt die Sonderlinge in Kooperationen mit diversen Bauern rund um Berlin ein und verarbeitet sie zu saisonalen vegetarischen Gerichten. Verkauft werden sie derzeit noch auf Rädern, doch das soll sich ändern – und dafür werden Spenden benötigt:


CulinARy MiSfiTS - der Laden from Laurent Hoffmann on Vimeo.

Montag, 22. Oktober 2012

Camembert-Pilz-Blätterteigtaschen

1525 dürfte es in Venedig reihenweise lange Gesichter gegeben haben, denn (vorausgesetzt wir lassen mal Fünfe gerade sein und  Wikipedia als Quelle gelten) in dem Jahr ließ der Stadtrat den Blätterteig bei Hochzeiten und anderen Familienfesten verbieten. – und eine Reihe anderer Luxusspeisen gleich mit. 

An dieser Stelle darf man, das mitunter ja recht inflationär gebrauchte, OMG dann tatsächlich mal getrost und mit aller Deutlichkeit hinausbrüllen! WTF – passt aber natürlich auch! Eine Party ohne Blätterteig ist doch absurd!?!.... Das wusste auch schon. Goethe. Punkt. Reicht ja wohl als Argument – eigentlich…. Na ja. Genau genommen hat der eigentlich nur gesagt, dass Blätterteig sehr bekömmlich sei. Sagt zumindest Wikipedia.

*Hust* Das mit der Bekommlichkeit sei mal dahingestellt, aber zumindest ist er sehr vielseitig. Man kann ihn rollen. So oder so oder so belegen. Nen pikaten Kuchen draus backen. Und natürlich auch einen süßen! Oder aber füllen. Mit Spinat und Feta. Tomate und Mozarella. Oder Pilzen und Camembert:

Ihr braucht:
Blätterteig
Knoblauch
Camembert
Pilze (bei mir waren es Austernpilze)
Thymian
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen, ggf. zurechtschneiden und den Ofen auf 200 °C vorheizen. Dann die Pilze und den Knoblauch klein schneiden und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl scharf anbraten. Mit Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken.  

Die Pilze zusammen mit etwas Camembert auf den Blätterteig klecksen, umklappen und mit einer Gabel die Ränder festdrücken. Dann ab damit für 15-20 Minuten in den Ofen. Fertig. 

Belegen kann man ihn mit der Mischung übrigens auch..... Ich sag ja: Vielseitig.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Quinoa Bratlinge

Also, ich weiß nicht, wie’s euch geht, aber ich kannte Quinoa bis gestern nicht. Nie gehört. Nie gesehen. Nie gegessen. Bis ich, quasi über Bande, sprich beim Umherklicken von einem Blog ins nächste, bei einem Rezept für Quinoa-Bratlinge gelandet bin. Zwanzig Minuten später hatte ich alle Zutaten zusammen – ist doch immer wieder praktisch, so schön mittendrin in der Stadt zu wohnen; wo man sowohl den Naturkostladen als auch nen Supermarkt quasi nebenan hat.

Das Originalrezept ist minimal anders (Frühlingszwiebeln statt Schnittlauch und mit Kreuzkümmel) – aber wann kocht man schonmal etwas exakt 1:1 nach? Genau. Nie! Doch an den Mengenverhältnissen der….hmm…. ja, sagen wir mal, substantiellen Bestandteile habe ich nicht gerüttelt. Trotzdem mochten bei mir die Bratlinge, trotz peniblem Befolgen der Bratratschläge, nicht in ihrer Form bleiben und sind immer wieder auseinandergefallen. Vielleicht habe ich die Zucchini nicht gut genug ausgedrückt. Ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich einfach ein bisserl Mehl hinzugefügt und dann ging’s. Zum Glück! Denn die Teile sind echt so was von mjami!!

Ihr braucht für eine ordentliche Familienladung:
eine Tasse Quinoa
2 Handvoll geriebenen Cheddar
3 EL Hüttenkäse
eine kleine bis mittelgroße Zucchini
3 Eier
ein Bund Schnittlauch
1-2 Knoblauchzehen
½ TL Zucker
Salz, Pfeffer
geschmacksneutrales Öl zum Ausbacken (z.B. Rapsöl)
eventuell etwas Mehl

Die/ das/ den Quinoa (ich weiß es nicht – würde aber spontan auf "den" tippen) in etwa 2 Tassen Wasser 20 Minuten zusammen mit etwas Salz kochen. Währenddessen die Zucchini reiben, leicht salzen und durch ein Sieb die Flüssigkeit gut (!) rausdrücken. Den Cheddar könnt ihr auch schonmal reiben. Na, und auch noch den Knoblauch und Schnittlauch hacken.

Den fertigen Quinoa noch einige Minuten quellen und dabei leicht abkühlen lassen. Derweil schonmal die Eier in einer Schüssel verquirlen und schließlich alle Zutaten darin mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse eventuell mit etwas Mehl abbinden. In einer Pfanne auf eher kleiner-mittlerer Hitze etwas Öl heiß werden lassen und schließlich die Bratlinge darin ausbacken.

Dazu passen gut diverse Dips aus Quark/Schmand und Kräutern oder auch eine Guacamole. Zum Salat sind sie bestimmt auch prima – oder eben als Patty auf nem Burger. Oder am Strand, denn da hat man ja bekanntlich immer Hunger, wenn man stundenlang im Wasser geplanscht hat!

Dazu Musik von Wilco, die ich hier entdeckt habe:

Samstag, 13. Oktober 2012

Nudeln mit Tomatensoße

Ich schlaf grad nicht viel. Komm einfach nicht dazu. Letzte Nacht waren es wieder nur sechs Stunden. Ach, eigentlich nicht mal. Als ich dann so gegen elf aufgestanden bin, hatte ich ein unbändiges Verlangen nach Nudeln mit Tomatensoße. Vielleicht, oder eher wahrscheinlich, weil ich früher jedes Wochenende weg war. Freitag und Samstag. Bis in die Puppen. Jedesmal und immer. Und da es Samstagmittag jedesmal und immer Spagetti mit Tomatensoße gab, war das mein traditionelles Aufpäppel-Frühstück am Wochenende. Das nennt man dann wohl Konditionierung. ;)

Mit Familientraditionen haben wir’s zwar generell eher nicht so. Wenn ich so darüber nachdenke, fallen mir nicht wirklich Dinge ein, die wir außerdem traditionell hegen und pflegen, aber das mit der Tomatensoße hat sich irgendwie durchgesetzt. Wir haben eigentlich nicht mal irgendwelche speziellen Weihnachtstraditionen. Außer vielleicht: Geflötet wurde bei uns immer zum Advent. Meine Schwester und ich haben unsere Blockflöten den Rest des Jahres nicht mal angeguckt, doch zu Weihnachten haben wir sie stets vorgekramt – und wirklich jeden damit genervt, der nicht schnell genug das Weite gesucht und gefunden hat. Tja.... Ach, und noch was: Am 23. Dezember entheddere ich traditionell, begleitet von epischen Flüchen, diverse Lichterketten, die irgendwer in der Post-Weihnachtsphase einfach so in den Schrank gepfeffert hat.

Das mit dem Flöten hat sich irgendwann von selbst eingestellt. Und seit dem letzten Jahr sind die Lichterketten auch Geschichte, da wir beschlossen haben, damit aufzuhören jedes Jahr rituell nen Baum zu killen. Bleibt also nur die Tomatensoße.... 

Nächstes Mal, wenn ich zu Hause bin, setz ich ihnen mal meine Variante mit Austernpilzen vor, denn die ist wirklich dermaßen lecker! :D

Ihr braucht (für 2 Personen):
200-300g Spagetti
Eine Dose Tomaten (in der Nicht-Tomaten-Saison ziehe ich die den frischen vor)
6-10 Austernpilze, je nach Größe
Eine Knoblauchzehe
Eine eher kleine Zwiebel
Oregano
Ein Stückchen Butter
Olivenöl
Parmesan
Zucker, Salz, Pfeffer

Ein Topf mit Salzwasser aufsetzten. Die Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden und in etwas Olivenöl glasig schwitzen. Währenddessen die Austernpilze in kleine Würfel schneiden und zu der Zwiebel geben. Kurz scharf anbraten, dann die Tomaten dazu geben.

Die Pasta in das kochende Wasser geben. Ab und an umrühren. Die Soße mit Salz, Oregano, Pfeffer und etwas Zucker (ca. ½ - 1 TL, das kommt auf eure Tomaten an) würzen und sie auf kleiner Flamme vor sich hin köcheln lassen. Zum Schluss noch ein Stückchen Butter dazu geben.

Pasta abgießen (bitte nicht abschrecken – sie wird dann schnell trocken), ab auf den Teller damit, Soße drüber und ein wenig Parmesan drüberreiben. Fertig.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Pasta mit Mandel-Oliven-Pesto

Bei Zorra, die es wiederrum von Mr. Jamie Oliver hat, habe ich kürzlich eine Pesto-Variante entdeckt, die ich schon längst einmal nachkochen wollte – und da heute hier so schön die Sonne schien; alles nach Frühherbst oder sogar Spätsommer anschien (naaa gut, net ganz, aber man könnte es zumindest fast meinen), kam es mir just wieder in den Sinn und musste kurzerhand umgesetzt werden:

Ihr braucht (für eine Portion Pasta):
eine Handvoll grüne Oliven
2-3 EL Mandeln (ich hab schon vorgehackte genommen)
2-3 EL Parmesan
einige Spritzer Zitrone
eine Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Und bei Zorra hat’s auch noch ein wenig frische Petersilie ins Pesto geschafft. Ich hatte aber leider keine da, also musste es ohne gehen. Und das tat es auch. ;)

Alles bis auf den Parmesan mit einem Pürierstab bearbeiten. Dann den Parmesan und ein wenig was von dem Kochwasser der Nudeln unterheben. Über die Pasta geben – und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Gebackener Camembert mit Sirup & Walnüssen

Es geht schnell, man kann eigentlich nix falsch machen und ist zum Niederknien lecker…. Was will man da mehr?

Ihr braucht:
einen Camembert
eine paar Walnüsse
2-3 EL Ahornsirup

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Camembert auf etwas Backpapier oder Alufolie etwa 15-20 min backen, bis er innen schön weich ist. Die Walnüsse grob zerkleinern und in einer Pfanne ganz leicht anrösten. Den Sirup mit in die Pfanne geben. Kurz aufköcheln lassen und über den Käse geben. Fertig.
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